Desinfektionsmittelserie für Schwimmbadwasser: Cyanursäure (CYA) – Chlorstabilisator
In den letzten Jahren hat die Beliebtheit von Schwimmen und Wassersport weltweit stark zugenommen. Um die Wassersicherheit und die Gesundheit der Badegäste zu gewährleisten, ist die Desinfektion mit Chlor nach wie vor die bewährteste Methode. Zu den am häufigsten verwendeten Produkten zählen Natriumdichlorisocyanurat (SDIC) und Trichlorisocyanursäure (TCCA). Diese Chemikalien werden aufgrund ihrer breiten Desinfektionswirkung, des hohen Gehalts an verfügbarem Chlor und ihrer lang anhaltenden Wirkung bevorzugt.
Das markanteste Merkmal dieser organischen Chlordesinfektionsmittel ist ihre Fähigkeit zur Produktion Cyanursäure (CA)—ein wichtiger Stabilisator, der den Gehalt an hypochloriger Säure aufrechterhält und so eine anhaltende desinfizierende Wirkung gewährleistet.


1. Was ist Cyanursäure?
Cyanursäure (auch bekannt als Isocyanursäure oder Tricyansäure) tritt typischerweise auf als weißes kristallines Pulver oder GranulatEs ist chemisch stabil, zersetzt sich nicht bei Raumtemperatur und ist in Wasser nur schwach löslich.
Seit 1956 wird CYA in Schwimmbädern eingesetzt, um den Chlorverbrauch zu verlangsamen. Moderne Langzeitdesinfektionsmittel wie SDIC und TCCA setzen CYA auf natürliche Weise bei der Hydrolyse frei. Obwohl CYA selbst nahezu keine bakterizide Wirkung besitzt, besteht seine Hauptaufgabe darin, …schützen Sie das Chlor".

Freibäder sind über lange Zeit der direkten ultravioletten (UV-)Strahlung des Sonnenlichts ausgesetzt. Dadurch zersetzt sich freie hypochlorige Säure und geht unter Lichteinwirkung schnell verloren. Dies führt tagsüber zu häufiger Chlorzugabe, hohem Chemikalienverbrauch und einem extrem instabilen Chlorgehalt.
CYA spielt eine wichtige Rolle bei der Speicherung und langsamen Freisetzung von Hypochloriger Säure im Wasser. Dadurch wird eine stabile Konzentration an Hypochloriger Säure aufrechterhalten und eine anhaltende Desinfektionswirkung erzielt. Vereinfacht gesagt, wirkt CYA wie eine Schutzhülle für das verfügbare Chlor: Es bindet Chlor und verhindert so dessen schnelle Zersetzung unter UV-Strahlung. Bei Bedarf kann es Hypochlorige Säure freisetzen, um eine kontinuierliche Bakterienhemmung und Wasserstabilisierung zu gewährleisten.
Dadurch kann nicht nur der Chlorverbrauch durch Sonnenlicht erheblich reduziert, die Desinfektionszeit verlängert und die Häufigkeit der täglichen Chemikaliendosierung verringert werden, sondern es werden auch drastische Schwankungen des Restchlorgehalts vermieden, wodurch die Wasserqualität des Schwimmbads lange stabil bleibt.
2. Ideale Konzentrationswerte
Die CYA-Konzentration ist entscheidend für die Kontrolle der Desinfektionsmitteldosierung.
Bei zu niedriger Konzentration kann das Chlor nicht effektiv stabilisiert werden, und die hypochlorige Säure zersetzt sich unter Lichteinwirkung schnell und verliert ihre desinfizierende Wirkung auf das Schwimmbadwasser.
Andererseits reichert sich Cyanursäure aufgrund ihrer hohen Stabilität im Wasser an. Bei zu hoher Konzentration reagiert sie mit Restchlor im Wasser, wodurch die Wirksamkeit des Restchlors verringert und Hautreizungen verursacht werden können.
Daher sollte bei der Überwachung der Wasserqualität in Schwimmbädern der Cyanursäurekonzentration besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden, während gleichzeitig die Restchlorkonzentration im Wasser überwacht wird.
Viele Länder haben klare Betriebsvorschriften zur Kontrolle der Cyanursäurekonzentration in Schwimmbädern:
Mindestens 10 mg/l, ideal 30–50 mg/l, maximal 100 mg/l
Stabilisatorgehalt bei 50 mg/l; nicht geeignet für Hallenbäder und öffentliche Spas.
Im Freien ist ein Wert von 30–50 ppm ideal; bei Salzwasserpools liegt der Wert mit 60–80 ppm etwas höher.
In Hallenbädern nicht nachweisbar; im Freien 25-50 mg/L, obere Grenze 100 mg/L.
Der empfohlene Konzentrationsbereich für Cyanursäure liegt bei 10 bis 100 mg/L.
Aus pathologischer Sicht liegt die obere Grenzwertkonzentration bei 100 mg/L.

3. Behebung von CYA-Problemen
Problem A: Der Pegel ist zu niedrig
Symptome: Trotz mehrmaliger Behandlung war der Chlorgehalt bis zum Abend auf 0 gesunken; häufige Algenblüten; das Wasser sieht „trüb“ aus.
Lösung: Zuerst sollte der CYA-Wert (Cyanursäure) gemessen und festgestellt werden, dass er zu niedrig ist. Anschließend kann ein Cyanursäure-Stabilisator verabreicht oder vorübergehend SDIC oder TCCA eingesetzt werden, um den Wert schrittweise in den optimalen Bereich zu bringen.
Problem B: Das Niveau ist zu hoch
Symptome: Hohe Chlorwerte, aber Algen wachsen trotzdem; rutschige Poolwände; starker Chlorgeruch; Haut- und Augenreizungen.
Lösung: Prüfen Sie zunächst den CYA-Wert (Cyanursäure) und stellen Sie sicher, dass er zu hoch ist. Es gibt kein Mittel, das den CYA-Wert wirksam senken kann. Die einzige zulässige Lösung ist ein teilweiser Wasserwechsel im Pool, um die Konzentration zu verdünnen. Um dies zu vermeiden, wechseln Sie Ihre Desinfektionsmittel regelmäßig und vermeiden Sie die übermäßige Verwendung von Langzeittabletten während Perioden mit hoher Verdunstung.
4. Tipps zur Lagerung und Pflege
Lagerung: Lagern Sie es an einem kühlen, trockenen und gut belüfteten Ort, fern von Säuren, Basen und Oxidationsmitteln. Achten Sie darauf, dass der Behälter luftdicht verschlossen ist, um Feuchtigkeit zu vermeiden.
Testen: Professionelle Poolmanager sollten die CA-Werte mindestens einmal pro Woche testen.
Dosierungsrhythmus: Vermeiden Sie unkontrollierte Überdosierungen. Überwachen Sie das Zusammenspiel von freiem Chlor, pH-Wert und CA, um ein ausgeglichenes aquatisches Milieu zu gewährleisten.























